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Der Verlag

In den Jahren 1980 und 1981 lebte die Schriftstellerin Mathilde Boesche in Israel. Sie traf hier auf den Kreis der während der Nazi-Ära immigrierten deutschsprachigen Schriftsteller (VdSI). Dieser war erst fünf Jahre zuvor von dem Publizisten Meir Faerber in Tel Aviv als Verband gegründet worden. Die Verbandmitglieder schrieben zwar weiterhin in ihrer hier verfemten deutschen Sprache, doch war mit einer Veröffentlichung weder in Israel noch im deutschsprachigen Raum zu rechnen, da durch die Historie des 2. Weltkrieges die Kontakte ins alte Europa abgerissen worden waren.

M. Boesche bot diesen Kollegen als Herausgeberin ihrer Zeitschrift "SILHOUETTE-Literatur International" ein Veröffentlichungsforum. Parallel zu ihrer von 1980 bis 1990 erschienenen Zeitschrift gründete sie - gemeinsam mit ihrem Sohn Norbert - den M. & N. Boesche Verlag, der aus der Schriftstellerin auch eine leidenschaftliche Verlegerin machte.

Das Engagement des Verlags ist seitdem gerichtet und fokusiert auf den exilierten und immigrierten, so genannten "jüdischen Autor" und dessen Sicht und Ausdruck der Welt. Das abgerundete Verlagsprogramm lässt sich im Herzenswunsch der beiden Verleger definieren: seine hiesigen Leser sanft, aber eindringlich erinnern zu wollen.




© 2017 - M. & N. Boesche Verlag



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